
Am Samstag waren die Wasserballer aus Lausanne gleich zweimal zu Gast in Küsnacht. Zuerst im Kleid der U-16 und gleich danach beim Kräftemessen der U-18 Wasserballer. Die Spiele in der Vergangenheit haben immer auf Augenhöhe stattgefunden und waren zudem geprägt von Disziplin und fairem Wettkampf. Für spannende Unterhaltung war also gesorgt. Der Schiedsrichter beider Partien war Janos Halapi.
Das U-16 Team spielte auf Augenhöhe und verliert trotzdem mit 11:14 Toren.
Die erste Partie wurde pünktlich um 10:30 freigegeben. Sofort war klar, dass die beiden Teams sich nichts schenken wollten und um jede Passfolge gekämpft wurde. Man musste schon die Lupe auspacken, um Defizite bei den beiden Rivalen auszumachen. Den Zuschauern wurde beste Wasserball-Kunst serviert. Lausanne reichte eine leichte Überlegenheit in den beiden mittleren Spielabschnitten, um den insgesamt knappen Vorsprung über die Runden zu retten. Zwei ebenbürtige Teams trennten sich in einer fairen Begegnung am Schluss mit dem besseren Ende für Lausanne.

Die U-18 Mannschaft aus der Westschweiz gewinnt etwas hoch mit 8:22 Toren.
Kurz nach Spielschluss stand schon die nächste Aufgabe auf der Agenda. Viele Spieler der U-16 sind gleichzeitig im Kader der U-18. Für mehr als die Hälfte des Teams von Aquastar bedeutete das einen verlängerten Arbeitstag. Auch in der zweiten Partie war der Temporegler auf dem Maximum eingestellt. Die Pässe und Spielabfolgen waren trotzdem durchdacht und präzise. Aquastar bekundete jedoch Mühe mit dem konsequenten Pressing der Lausanner und vermochten sich nur selten aus der Umklammerung zu lösen. In der Verteidigung wurde auf beiden Seiten hart gearbeitet. Im Angriff bestätigte Lausanne ihre derzeitige Klasse. In der Summe waren die Gäste mehr als einen Tick stärker und heute für die Gastgeber nicht bezwingbar. Die Lausanner U-18 gewinnen etwas zu hoch mit 8:22 Toren.